Mai/Juni 2004:
Wir haben ein neues Stück ! Hermann brachte den zukünftigen Mitwirkenden per Pedes das Textbuch für die Spielzeit 2005. Die endgültige Besetzung steht allerdings noch nicht fest.
Di. 12. Oktober 2004:
Erstes Treffen zur neuen Spielzeit in der Hauptschule. Es gibt wieder ein neues Gesicht in unserer Truppe. Mit David Kövener tritt wieder ein junger Nachwuchsschauspieler in unsere Riege ein. Hermann Mußmann, ein Altgedienter, der sich einige Jahre eine schöpferische Pause genommen hat, ist ebenfalls wieder mit dabei.
Da Ostern im nächsten Jahr sehr früh ist fangen unsere Proben fast einen Monat eher an als sonst üblich. Im November geht es bereits los mit den Leseproben.
Do. 11. November 2004:
Heute lief die erste Leseprobe.
Mi. 17. November 2004:
In der Presse ist der erste Bericht von den Leseproben erschienen. Der Titel wird auch schon verraten. Im März 2005 wird das Stück "Dackschoden" über die Bühne gehen.
Do. 16. Dezember 2004:
Mittlerweile laufen die Proben am Ort des späteren Geschehens, in der Aula der Hauptschule. Jetzt folgt eine kleine Pause und im neuen Jahr gehts weiter.
Do. 6. + Fr. 7. Januar 2005:
Zwei Tage nacheinander probten wir nur den dritten Akt. Z. Zeit sind bei uns Ferien. Wir Proben in einer Schule. In den Ferien wird eine Schule nicht geheizt. Wir haben ganz schön gezittert. Dazu kam am Do., dass das Bühnenlicht nicht funktionierte. Das währe ja nicht weiter schlimm, wenn die Akteure bereits textsicher gewesen währen. So aber standen alle mit dem Buch in der Hand etwas unbeholfen auf der Bühne und taten ihr Bestes.
Sa. 8. Januar:
In der Presse erscheint der Artikel "Textsicherheit und Spielfreude"
Di. 11. + Mi 12. Januar:
Wieder nur der dritte Akt. Jetzt aber geheizt, mit Licht und ohne Buch von allen Spielern. Der "Dritte" lief am Ende schon recht gut.
Di. 18. Januar. 2005:
Am letzten Freitag (14.1.) wurden die Kulissen unter tatkräftiger der Mithilfe der Kolpingsfamilie aufgebaut. Wir probten heute in den noch nicht ganz fertigen Kulissen den 1. und 2. Akt.
Kulinarisch versorgten und Anne und Klaus Brandes mit sehr delikaten Pizzaschnecken.
Mi. 26 Januar 2005:
Alle drei Akte durchgehend ohne Buch, so langsam wird's ernst. Die Feinheiten der schauspielerischen Kunst werden jetzt herausgearbeitet.
Maria hat uns mit sehr delikaten überbackenen Mettbrötchen versorgt.
Di 1. + Do 3. Februar 2005:
Die Endphase hat begonnen. Dienstag gab es lecker Schnittchen von Paul, Donnerstag (Altweiberfastnacht) selbstgemachte Berliner von Heiner und Rosel. Textbücher sind jetzt komplett verband. Das Stück wird jetzt bei jeder Probe komplett durchgespielt.
Jetzt sind es nur noch acht Proben bis zur Premiere.
Di 8. Februar 2005:
Die Bühnenausgestaltung nimmt ebenfalls langsam Formen an. In diesem Stück wird im Hintergrund eine Landschaft benötigt. Diese wird handgemalt. Der Künstler hat die ersten Striche vorgezeichnet.
Do. 10. Februar 2005:
in den Westfälischen Nachrichten erscheint dieser Artikel von Marita Galka.
Fr. 11. Februar 2005:
Der Künstler, Ralf Dörenkemper, hat sein Arbeit aufgenommen.
Sa. 12. Februar 2005:
Der Flyer geht per Prospektverteiler an alle Haushalte unseres Ortes. Bühnentechniker, Jürgen Overlöper, hat ettliche Kabel für Beleuchtung und Ton installiert.Erwartungsgemäß traten mit einem Microphone wieder Probleme auf, die aber gelöst werden konnten.
Für eine spezielle Geräuschkulisse war eine Besuch im Hühnerstall von Paul Verenkotte notwendig.
Maler Ralf war auch wieder am Werk.
Mo. 14. Februar 2005: Beginn des Vorverkaufs !
Do. 17. Februar 2005:
Da in der letzten Woche aus persönlichen Gründen eines Ensemble-Mitgliedes nur eine Probe stattfand, probten wir in dieser Woche dreimal. Unser Techniker hatte an einigen Geräuschen gebastelt, die ab Dienstag zum Einsatz kamen.
Ein Mitglied der Truppe bat darum, am Mittwoch die Probe 30 Minuten früher zu beginnen. Der Rest sagte zu, war auch trotz Hetze pünktlich, nur ein Mitglied nicht, nämlich das welches den Antrag auf den früheren Beginn gestellt hatte. Der Rest der Truppe trug es mit Humor und freute sich über Freigetränke.
Donnerstag meldet sich eine Darstellerin krank. Wir habe dennoch alle drei Akte durchgeprobt. Markus schlüpfte immer von seiner männlichen in die weibliche Rolle.
Fast alle Darsteller haben ihre Kostüme komplett. Diese werden auch jetzt bei jeder Probe eingesetzt, so daß das Umkleiden auch zur Routine wird.
Schließlich sind es ja nur noch 4 Proben bis zur Generalprobe.
Di.. 22. Februar 2005:
Hermann Kövener feiert zwischen zwei Akten seinen Geburtstag. Paul sagte 15 Minuten vor Probenbeginn ab. Der Grund: er war mit seiner Frau im Krankenhaus. Sie brachte um ca 20:00Uhr einen gesunden Jungen zur Welt. Wiederum übernahm Markus eine Doppelrolle.
In einer Pause wurde noch schnell eine Videoanlage installiert. So können wir hinter den Kulissen auf zwei Monitoren das Geschehen auf der Bühne beobachten.
Do. 24. Februar 2005:
Paul gab einen aus (siehe 22.2.). Die Probe begann auf Wunsch wieder 30 Minuten früher. Unser Techniker baute sein volles Equipment auf. Micros, Lautsprecher, Geräuschanlage, Lichtsteuerung - alles war voll in Betrieb, lediglich die frisch installierte Videoanlage blieb unter Verschluss.
Ralf, unsere Bühnenmaler, hat auch wieder mit seinen begabten Händen an der Gestaltung der Kulisse gearbeitet.
Schließlich sind es nur noch zwei Proben bis zur Generalprobe am 4. März
Di. 1. März 2005:
In dichtem Schneetreiben begaben wir uns zur vorletzten Probe. Die Kostüme sind jetzt komplett.
Do. 3. März 2005:
Dies war die letzte Probe ohne Publikum. Die Generalprobe hat eher den Charakter einer "Vorpremiere"
Fr. 4. März 2005:
Die Generalprobe war in einen Altennachmittag eingebettet. Den Senioren wurde erst in Nebenräumen und Fluren der Hauptschule Kaffee und Kuchen gereicht, danach begaben sie sich in die Aula, um sich die Generalprobe anzuschauen. Dies haben wir erstamls so gemacht und der Zuspruch war enorm. So war es eher eine Vorpremiere.
Wie sich das für eine anständige Generalprobe gehört, gingen einige Kleinigkeiten schief.
© Laienspielschar Ostbevern
März 2005